Zitat:
Zitat von warpcorebreach
ich hab meine 2 mal zurückgeschickt bevor auch nur ansatzweise 2 habwegs identische poms ankamen wo die hülse nicht durchgefallen ist
schrunz...
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Klar, jeder der eine Drehe hat will Sie machen aber die wenigsten sind dafür wirklich mit dem entsprechenden Werkzeug bewaffnet. Hat ja schon genug Diskussionen hier im Forum ausgelöst, dieses werte Thema.
Als erstes sollte man sich aber mit Physik insbesondere mit Kinematik auskennen bevor man auf die Menscheit losgeht. Dann sollte man sich ausreichend mit Kentnissen der Werkstoffkunde vertraut machen.
Der nächste Schritt wäre dann Fertigungstechnik und Werkzeugkunde.
So, jetzt ist man Fit und es fehlt nur noch an Material und Werkzeug.
Wenn wie bei Dir die Hülsen durchfallen dann gibt es nur Gründe wie Werkzeug zu groß/falsch oder halt nicht obige Kentnisse.
Allein das Anbringen einer korrekten Bohrung in dem POM besteht aus einem fünfstufigen Prozess. Schon die zweite Stufe benötigt bei solch weichem Materialen spezielles Werkzeug. (siehe Bildanhang)
Diese Titan Nitrid Bohrer sind (Fachbegriff "Ausgespitzt"). Dadurch haben sie keine Querschneide und verlaufen nicht im Material. Ausserdem braucht man zum Bohren kaum Druck auf der Bohrachse. Das Set mit 136 Bohrern 0,4 - 13mm gibts von einer kleinen englischen Firma zum Spartarif für schlappe 630,- Euro zu kaufen. Sondermaße das Stück ab 12,- einzeln.
So, jetzt noch eine ordentliche Maschine mit einem sauber gescharbten Maschinenbett (gibts im Baumarkt leider nicht) und die Kenntnisse, dann kanns losgehen.
Aso ja, Fast. Es fehlt noch das POM und das bischen Edelstahl für 8 Euro. Hätte ich doch fast vergessen



So ist jedenfalls die gesamt Rezeptur für
wirklich einwandfreie POM Lager.
Die andere Fertigungsvariante nach dem Gesenkschmiedenprinzip kenne ich leider nicht aber vll. können das die anderen Fachleute dafür, hier beschreiben.
Gruß Schrauber