Wenn du dich kostenlosregistrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
Haweimola ist eine halbweiche Morgenlatte.
Je nach Wochentag spricht man von montäglicher Morgenlatte, also einer Momola, einer Dimola und so fort.
Normalerweise wird diese Reaktion durch die gefüllte Blase ausgelöst, die wiederum einen Druck auf die Prostata ausübt. Kommt noch eine gesunde Geilheit hinzu, spricht man von einer Prala oder Prachtlatte.
Da morgens das Phänomen besonders häufig auftritt, ist es also eine Moprala (morgendliche Prachtlatte) oder auf Wochentage bezogen, eine Somoprala (sonntagmorgendliche Prachtlatte) usw.
Letztere kann ja an jedem anderen Wochentag auftreten.
Der Vortrag wird von einem Urologen der Charité gehalten. Seine Haare sind fast mittig gescheitelt, wie schwarz gelackt, eng anliegend, mehr nach hinten aus der Stirn.
Die Haut ist bleich und leicht gedunsen, die Lippen sehr voll, buschige Brauen und eine große und starke Brille gegen die Kurzsichtigkeit, wie man an der Reflektion der Gläser erkennen kann. Sie ist stabil gerahmt und hat etwas Abweisendes. Wenn er infolge des Sehfehlers besonders dicht heran muss, sollen wenigstens die Augen geschützt sein. Er vermittelt einen fachlich kompetenten Eindruck und doziert fast schwärmerisch über die menschlichen Unterleibsfunktionen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er ein besonders prächtiges Exemplar eines Harnsteins im Glas auf seinem Nachttisch stehen hat. Um die kristalline Struktur und den Säuregrad zu erkunden hat er auch schon einen Nierenstein gelutscht. Davon gehe ich aus.
Nun, er bringt in seinem Vortrag plastisch und einprägsam die Auswirkungen der gefüllten Blase auf die Prostata und den dadurch ausgelösten Erektionseffekt dar.
Ich werde sogleich an zwei Filmszenen erinnert.
Ein Lokomotivführer hat große Probleme beim Wasserlassen. Er flötet und versucht dadurch, zu einem freien Harnfluss zu kommen. Just als es anfängt zu rinnen und er das erste Gefühl einer Befreiung bekommt, werden ihm Lokomotive mit Anhängern gestohlen. Das Gefühl ist einfach zu schön. Er bricht nicht ab, sondern lässt alles laufen und fahren.
In der zweiten Filmszene, sie ist fortschrittlicher, steht ein Mann an einem Baum. Er ist auch Prostatiker. Auf seinem Handy ruft er seine Mutter an und bittet sie, doch einmal zu flöten.
Dieses scheint eine beruhigende und entspannende Wirkung auszuüben; denn immer wieder wird das Geräusch bei Harnstau empfohlen. Ich werde dem weiter nachgehen.
Nokia bringt Erleichterung…
Deutlich ist der entgegen gesetzte Effekt. Wird morgens das Wasser abgeschlagen, verschwindet die Steifigkeit sogleich; es sei denn, die Grundgeilheit überwiegt. Dann bleibt es bei der Prala. Tagsüber und abends erkennt man dieses bei der männlichen Bevölkerung an mehr oder weniger großen Auswölbungen nahe des Hosenlatzes. Sie täuschen durch intensives Betrachten von Auslagen Interesse vor, um den vorübergehenden Passanten den Rücken zu zeigen. Wenn also ein Mann vor einem Schaufenster steht, hat er normalerweise eine Latte. Andere versuchen, möglichst schnell eine sitzende Position einzunehmen. In Hotelhallen, Bahnhöfen, öffentlichen Parkanlagen und wo auch immer, sind die Bänke ganz überwiegend von Männern besetzt. Wir können davon ausgehen, dass die alle in Wirklichkeit den Ständer kaschieren wollen.
Viagra und andere Aufbaupräparate haben zusätzliche Probleme mit sich gebracht. Die unkontrollierte Einnahme führt zu dem Wunsch, sitzend in ein Schaufenster starren zu können. Man sollte sich vor dem Konsum seines Partners also sicher sein. Es macht einen ausnehmend schlechten Eindruck, verschreckt unter Umständen auch, wenn man auf Verdacht Viagra nimmt und erst anschließend das Objekt der Begierde begrüßt. Die ist natürlich gerade indsiponiert und zudem schockiert, wenn du bei dem Handschlag bereits einen deutlich vorstehenden Hosenerker hast.
Eine ehemalige Mandantin mit viel Erfahrung im Beruf (horizontales Gewerbe) berichtet von ihrer Arbeit in Cuxhaven. Sie erzählt, dass einmal ein Mann vom Lande zu ihr gekommen sei. Er habe die übliche Vorkasse geleistet und sich seiner Kleider entledigt. Als sie sah, was nicht mehr zu verbergen war, habe sie ihm das Geld zurückgegeben. Man kann sich kaum vorstellen, was das für ein Schwengel gewesen sein muss. Es ist also nicht richtig, wenn man den dunkel pigmentierten Mitbürgern mit Migrationshintergrund ( vulgo: Neger), besondere Ausstattungen nachsagt. Im nördlichen Niedersachsen findet sich das auch in durchaus beeindruckender Form.
Wieder zum Thema:
Während die sexuelle Erregbarkeit der Prostata im westlichen Kulturkreis noch weitgehend unbekannt ist, ist sie in der traditionellen chinesischen Medizin im Tantrismus und in anderen östlichen Lehren seit Jahrtausenden bekannt.
Wir sollten uns abgewöhnen, Mitteleuropa oder die „westliche Welt“ als in allen Bereichen dominierend zu sehen. Wir sind allenfalls ein Nebenzentrum.
Der Blinde zu Lahmen: „Na, wie geht es?“
Der Lahme zum Blinden: „Das siehst Du doch!“